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Schämt ihr euch für eure alten Makerspiele?
  • Man hört es öfters. Entwickler schämen sich für ihre alten RPG Maker Spiele. Zählt ihr euch auch zu jenen und wenn ja, warum und in welchem Ausmaß trifft das gegebenenfalls zu? (Siehe Umfrage)

    Ich selbst schäme mich prinzipiell kaum für ältere Spiele. Vieles hätte natürlich besser sein können, aber das ist wieder ein anderes Thema. Es gibt jedoch Ausnahmen bzw. Teilaspekte in manchen Spielen, die ich cringe finde. Das sind vor allem gewisse Self-Includes. Entwickler bauen sich bekanntlich ja gerne mal selbst als Gott-Figur ihrer Spielewelt ein. An und für sich ist das nichts Verwerfliches, ich finde das in einigen anderen Spiele sogar ganz interessant.


    Peperoni
  • Ja, bei einen wegen dem rassismus.


    micv
  • Ah okay, das eine Spiel, ja. Ich weiß welches du meinst. ^^


    Peperoni
  • Nicht wirklich. Ich meine klar, R for Revolution ist wohl der größte Bockmist den ich jemals verzapft habe. Aber das war mein erster Schritt mit dem Maker. Und was passiert ist ist passiert.


    Indu
  • Meinst du vom Spieldesign her oder vom Inhalt?


    Peperoni
  • Beides. Wobei die Kernbotschaft (Rockefeller war ein dämliches Arschloch) so auch heute noch unterschreiben würde.


    Indu
  • Auf jeden. Das fand ich sympathisch. :)


    Peperoni
  • Ich schäme mich für 2 Games vor der Movement Zeit, alles danach war pures Gold. Aber is nicht schlimm sich für alte Games zu schämen. Andere entwickeln jetzt in dem Moment aktiv Games für die man sich schämen muss. Einige wenige Gierschlünder wollen dafür sogar Geld sehen.


    frankenfran
  • Andere entwickeln jetzt in dem Moment aktiv Games für die man sich schämen muss. Einige wenige Gierschlünder wollen dafür sogar Geld sehen.

    Ja. Die Makerszene besteht inzwischen fast nur noch aus einem eitlen Haufen Degenerierter.


    Raven
  • Die Ära des Internets, wo alles nur Spass und Hobby war, ist nunmal vorbei. Handelt damit! Reine Klickzahlen oder "Community-Fame" allein waren auch eigentlich schon immer Bullshit. Ich denke, das hat damals auch nur funktioniert, weil wir größtenteils noch in einem Alter waren, wo man mit Geldverdienen noch nix groß am Hut hatte. Ab einem gewissen Alter ist die Freizeit einfach zu kostbar, um sie für Gratis-Angebote aus dem Fenster zu werfen. Zum Thema: Wenn man mal drüber nachdenkt, sind es aber doch eigentlich in der Regel wenn die Dialoge, für die man sich schämt, und weniger die Trashigkeit, oder? Theoretisch könnte man die Textboxen ja easy fixen bzw. kürzen. Aber da kann man natürlich auch gleich seine Zeit in ein neues Projekt investieren, da man mit dem alten Rotz keinen Blumentopf mehr gewinnt. Eine Idee wäre, all seine alten Projekte mal durchzuzocken und sich mal alle GUTEN Aspekte zu notieren, und diese dann alle in einem neuen Game unterzubringen (z.B. gute Witze recyclen, besondere Minigames einbauen, oder einfach Dinge, die unique waren, wieder aufzugreifen ... oder auch Running-Gags auf die Spitze treiben, die man in nahezu jedem Spiel hatte wie z.B. damals in unseren Games immer dieses billige Schiebe-Puzzle oder bei Philíppè immer Charaktere namens 'Chris').


    Dean von Clean
  • Die Ära des Internets, wo alles nur Spass und Hobby war, ist nunmal vorbei. Handelt damit!

    Auch wenn das schon defätistisch klingt, sieht es leider größtenteils danach aus. Die Ära, die du ansprichst, wurde von Gönnern aufgebaut und wird schließlich von Nichtsgönnern, die das Internet etwas später entdeckt haben, wieder zerstört. Gut, inzwischen gibt es Telegram, das angefangen von der Informationsbeschaffung bis hin zu Entertainment Angeboten, einiges abdeckt, was im klassischen Internet immer mehr verschwindet respektive schwieriger zugänglich wird.

    Reine Klickzahlen oder "Community-Fame" allein waren auch eigentlich schon immer Bullshit. Ich denke, das hat damals auch nur funktioniert, weil wir größtenteils noch in einem Alter waren, wo man mit Geldverdienen noch nix groß am Hut hatte.

    Das kommt in "Früher war alles besser" Diskussionen ständig als Begründung. Und es klingt immer so, als hätte in den 2000er Jahren noch keiner Schule, Arbeit und anderweitige Verpflichtungen, sowie Hobbies, gehabt und deshalb den ganzen Tag Zeit gehabt im Internet abzuhängen. Ist das denn wirklich so? Seltsamerweise deuten sämtliche Statistiken zu diesem Thema darauf hin, dass die Zeit, die Leute durchschnittlich im Internet verbringen, bis heute stetig weiter ansteigt. Aber vielleicht ist auch diese ständige Konnektivität genau das Problem, anstelle eines gesunden Kontrastes zwischen kompletter Offline-Zeit ohne jedweder sinnloser Ablenkung von Social Media, sowie einer zielführenden kontruktiven Online-Zeit.

    Ab einem gewissen Alter ist die Freizeit einfach zu kostbar, um sie für Gratis-Angebote aus dem Fenster zu werfen.

    Das kommt darauf an, wie man man zu den Gratis-Angeboten steht. Ob man sie als Vergeudung wertvoller Zeit, oder als Bereicherung jener, betrachtet.

    Zum Thema: Wenn man mal drüber nachdenkt, sind es aber doch eigentlich in der Regel wenn die Dialoge, für die man sich schämt, und weniger die Trashigkeit, oder?

    Für die Dialoge vermutlich am meisten, ja. Trashigkeit, etwa in Form von schlechtem Mapping, lässt sich später noch am ehesten als "eigenwillige und total so beabsichtigte Design-Entscheidung" abtun.

    Theoretisch könnte man die Textboxen ja easy fixen bzw. kürzen. Aber da kann man natürlich auch gleich seine Zeit in ein neues Projekt investieren, da man mit dem alten Rotz keinen Blumentopf mehr gewinnt.

    Doch, natürlich, das sieht man bei Remasters immer wieder. Wenn sie richtig gemacht wurden, immer her damit!

    Eine Idee wäre, all seine alten Projekte mal durchzuzocken und sich mal alle GUTEN Aspekte zu notieren, und diese dann alle in einem neuen Game unterzubringen (z.B. gute Witze recyclen, besondere Minigames einbauen, oder einfach Dinge, die unique waren, wieder aufzugreifen ... oder auch Running-Gags auf die Spitze treiben, die man in nahezu jedem Spiel hatte wie z.B. damals in unseren Games immer dieses billige Schiebe-Puzzle oder bei Philíppè immer Charaktere namens 'Chris').

    Interessant. Allerdings würde ich billige Schiebe-Puzzle sicherlich nicht als guten Aspekt eines alten Projektes erachten. Klingt eher so nach Verlegenheiträtsel von Anfängern.


    Raven edited at 1 month ago
  • Doch, natürlich, das sieht man bei Remasters immer wieder. Wenn sie richtig gemacht wurden, immer her damit!

    Hast du ein gutes Beispiel? Wenn ich die meisten Remaster/Remakes sehe Z.B. Xenoblade Chronicles, Abe's Odyssey oder Resident Evil, dann bleibe ich doch lieber bei den Originalen. Ich wünsche mir eher Remaster/Remakes von Games, die gut waren aber es nie weit schafften oder deren Potenzial nicht ausgeschöpft wurde. Was mich mal interessieren würde wären Remakes von Games, die schlecht waren wie z.B. Dark Rift 64 oder BK Nuts and Bolts, aber ich wette um tote Franchises, vor allem die, die auch noch schlecht waren, kräht kein Hahn nach und es gibt dabei eine Ungewissheit, ob der Aufwand später sich lohnen würde.

    Ab einem gewissen Alter ist die Freizeit einfach zu kostbar, um sie für Gratis-Angebote aus dem Fenster zu werfen.

    Wohl wahr, deswegen mache ich nur noch kleine Sachen - kein OpenWorld-Shit oder irgendein RPG. Zumal die Freizeit weniger geworden ist im Gegensatz zu früher, wo man noch jung und unschuldig war. Aber großen Aufwand für ein Game betreiben, was ich später kostenlos zur Verfügung stelle, würde ich heute auch nicht mehr machen. Wenn ich was aufwendiges machen sollte, dann will ich später damit auch ein paar Barne verdienen - dafür wäre aber der Maker meines Erachtens das falsche Programm dafür.

    Eine Idee wäre, all seine alten Projekte mal durchzuzocken und sich mal alle GUTEN Aspekte zu notieren, und diese dann alle in einem neuen Game unterzubringen (z.B. gute Witze recyclen, besondere Minigames einbauen, oder einfach Dinge, die unique waren, wieder aufzugreifen ... oder auch Running-Gags auf die Spitze treiben, die man in nahezu jedem Spiel hatte wie z.B. damals in unseren Games immer dieses billige Schiebe-Puzzle oder bei Philíppè immer Charaktere namens 'Chris').

    Jup, das habe ich auch schon gemacht: alte verworfene Sachen in anderen Games eingebaut, quasi recyclet. Spart jede Menge Zeit und Aufwand! Vor allem der Aufwand von früher war dann nicht umsonst.


    Zaeed
  • Wenn ich die meisten Remaster/Remakes sehe Z.B. Xenoblade Chronicles, Abe's Odyssey oder Resident Evil, dann bleibe ich doch lieber bei den Originalen. Ich wünsche mir eher Remaster/Remakes von Games, die gut waren aber es nie weit schafften oder deren Potenzial nicht ausgeschöpft wurde. Was mich mal interessieren würde wären Remakes von Games, die schlecht waren wie z.B. Dark Rift 64 oder BK Nuts and Bolts, aber ich wette um tote Franchises, vor allem die, die auch noch schlecht waren, kräht kein Hahn nach und es gibt dabei eine Ungewissheit, ob der Aufwand später sich lohnen würde.

    Im kommerziellen Bereich steckt hinter Remasters reine Profitgier, zumal meist erfolgreiche Spiele betroffen sind, die sowieso schon gut waren und keinen Nachbesserungsbedarf gehabt hätten. Nur weder habe ich mich auf kommerzielle Spiele bezogen, noch kann man Remasters mit Remakes, die wiederum unter eine ganz andere Sparte fallen, in einen Topf werfen.

    Hast du ein gutes Beispiel?

    • Wartools Gold
    • Dreamland R Final Mix
    • EYELESS Remaster
    • Pokémon Dusk Remaster
    • Digital Monsters Re - Taichis Story
    • Mario's other Brothers R
    • Cock Bashing Terd Butcher Reihe

    Raven
  • Dachte eher an die richtigen Games, die aktuell aufm Markt sind, nicht RPG Maker Games. Von den dir genannten höchstens Dreamland R Final Mix ist gut geworden als Remake, auch wenn es an manchen Stellen hätte besser sein können. Und Wartools Gold ist ein Remake? Gut vielleicht wegen dem Game Shorts, was im Intro erwähnt wurde, aber deswegen gleich Remake? Mich wundert es, dass du Grimorum nicht erwähnt hast, das Remake zu Lemtingas Metas. Nicht so gut gefallen?


    Zaeed
  • Sag mal, hast du ein Brett vor dem Kopf? Ich spreche in dem kurz und knapp gehaltenen Absatz darüber noch davon, dass Remasters und Remakes nicht das gleiche sind und du kommst schon wieder damit um die Ecke? Alle genannten Beispiele fallen unter die Kategorie Remaster.


    Raven
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